Unter der nationalsozialistischen Diktatur und im Rechts- und Gesellschaftsystem der DDR wurde eine ehemals blühende Stiftungslandschaft in ein Trümmerfeld verwandelt. Tausende von Stiftungen sind untergegangen oder befinden sich in der Passivität. Viele Stiftungsvermögen liegen somit brach oder sind herrenlos.
Die Initiative "Stiftungen für die östlichen Länder Deutschlands" befaßte sich in erster Linie mit den Möglichkeiten der Wiederbelebung des Stiftungswesens in den neuen Bundesländern. So stellt das Projekt einen Brückenschlag zwischen vergangener und zukünftiger Stiftungskultur dar, um mit brachliegendem Stiftungsvermögen vorhandenes Altstiftungspotenzial zu neuem Leben zu erwecken.
Das Projekt "Stiftungen für die östlichen Länder Deutschlands" fand mit dem 1. Stiftungstag Mecklenburg-Vorpommern am 19. Februar 2005 in Rostock seinen Höhepunkt und wurde danach planmäßig am 31. März 2005 abgeschlossen. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen als Träger des Projektes bedankt sich bei allen Beteiligten für den guten Erfolg und die erreichten Ergebnisse.
Insbesondere ist den fördernden Stiftungen und Institutionen zu danken:
- ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius
- Deutsche Bundesstiftung Umwelt
- Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung
- Körber-Stiftung
- Robert Bosch Stiftung
- Land Mecklenburg-Vorpommern (Innenministerium)
Ebenfalls bedanken wir uns bei unserem Projektleiter, Herrn Dr. Heiko Denecke. Auch unserem Projektmitarbeiter, Herrn Dirk Schwarz, der im Dezember 2005 leider verstorben ist, sind wir zu Dank verpflichtet.
Die praktischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse bei der Wiederbelebung von Alt-Stiftungen sind in den Ratgeber "Die Reaktivierung von Alt-Stiftungen" eingeflossen.