Suche
Suche


Social Franchise Projekt

Obwohl es bei der Bewältigung zahlreicher gesellschaftlicher Herausforderungen auf kommunaler oder regionaler Ebene oft mehrere positive Lösungsansätze gibt, werden Erfolgsbeispiele anderenorts selten wahrgenommen und erst recht nicht systematisch vervielfältigt.

 

Das Social Franchising - eine Abwandlung des kommerziellen Franchising - ist eine Methode zur Verbreitung erfolgreicher Projekte. Ein erfolgreiches Konzept wird als komplettes Paket an externe Organiationen weitergegeben, die es vor Ort umsetzen. Dabei werden sie vom sogenannten Franchisegeber unterstützt. Die Kooperation ist vertragsgebunden und unterliegt festgelegten Richtlinien.

 

Social Franchising ermöglicht es, die vorhandenen Mittel effektiv und effizient einzusetzen, indem ein erfolgreiches Einzelprojekt, der sog. "Prototyp", unter Anpassung an die lokalen Bedingungen dezentral vervielfältigt wird. Lokale Erfahrungen werden ausgewertet, und der Prototyp wird angepasst – ein selbstlernendes System, das die Entfaltung kreativer Energien vor Ort ermöglicht, lokale Ressourcen und Erfahrungen für das Gesamtsystem aktiviert und Größenvorteile bietet.

Meilensteine des Social Franchise Projektes

Der International Social Franchise Summit, der im Dezember 2007 vom Bundesverband Deutscher Stiftungen gemeinsam mit seinen Partnern durchgeführt wurde. Die Veranstaltung brachte über 170 Experten und Praktiker des Social und des kommerziellen Franchising sowie Entscheider und Multiplikatoren des 3. Sektors zusammen:

Das Social Franchise Manual, das in englischer und deutscher Sprache veröffentlicht wurde. Das Manual bereitet das Know-How der Praxis und die Literatur zum Thema auf, stellt Projektbeispiele dar und fasst Ratgeberelemente (Checklisten, Vertragsbeispiele) zusammen:

Begleitet wurde das Projekt durch einen wissenschaftlichen Beirat, dem Prof. Dr. Dr. Ann-Christin Achleitner, KfW-Stiftungslehrstuhl für Entrepreneurial Finance an der Technischen Universität München, Prof. Dr. Dieter Ahlert, Institutsdirektor des Internationalen Centrums für Franchising und Cooperation (F&C) an der Universität Münster, Dr. Martin Ahlert, Geschäftsführer des F& C, Dr. Andreas Heinecke von Dialog im Dunkeln, Hamburg und Dr. Volker Then, Direktor des Centrum für Soziale Investitionen und Innovationen (CSI) an der Universität Heidelberg, angehören.

 
Kontakt

Kontakt

Nina Leseberg

Nina Leseberg
Projektleiterin
Telefon (030) 89 79 47-74
Fax (030) 89 79 47-51

 
© 2012 Bundesverband Deutscher Stiftungen